In den Anleitungen nach denen ich arbeite, ist es oft wichtig ist nicht nur die Maschen sondern auch die Runden während dem Häkeln zu zählen. Heute lasse ich euch deshalb einen kurzen Blick hinter die Kulissen werfen. Sowohl bei Amigurumi als auch bei dem Obst für den Kaufladen und Mützen müssen Runden gezählt werden.
Zunächst beginnt man damit sich den Rundenbeginn zu markieren. Ich markiere mir diesen immer mit einem Stück andersfarbiger Wolle. Dieser Faden wird in die erste Masche gelegt. Kommt man wieder an dieser Stelle an, weiß man auch ohne mitzählen der Maschen, dass die Runde beendet ist. Den Faden ziehe ich dann raus und lege ihn in der nächsten Runde wieder in die erste Masche.
In den ersten Runden muss man meist trotzdem Maschen zählen, da immer irgendeine verdoppelt wird. Erst jede, dann jede zweite, dann jede dritte ... und so weiter. Aber ab irgendeiner Runde ist das verdoppeln dann geschafft und man muss nur noch die Runde einfach rum häkeln. Dann zählt man nicht mehr Maschen sondern Runden. Da ich dazu neige gerne zu vergessen bzw. im Kopf immer schon über die nächste Zahl nachzudenken, ist es besser man notiert sich wo man war.
Neben einer Häkelnadel, Wolle, Schere und Stopfnadel sind für mich Zettel und Stift notwendige Hilfsmittel zum Häkeln. Das hat den großen Vorteil, dass man die Arbeit auch unterbrechen kann oder ich meinem Mann antworten kann, wenn er wie meistens dazwischen eine Frage stellt.

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